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Krieg in Europa: Ehemaliger Nürtinger Dolmetscher bangt um seine Familie in der Ukraine

Als Dolmetscher war der Ukrainer Igor Lisovskyi unter anderem schon für die Aktion „Licht der Hoffnung“ unserer Zeitung tätig. Als seine Heimat bombardiert wird, sitzt er in Danzig fest. Eine Rückkehr zu seiner Familie ist undenkbar.

Nach dem Angriff der Russen auf seine Heimat kann Igor Lisovskyi (links) nicht in die Ukraine zurück. Gemeinsam mit Frieder Alberth sucht er nach einer Lösung. Fotos: privat
2016 begleitete der ehemalige NZ-Redakteur Jürgen Gerrmann Frieder Alberth (links) und Igor Lisovskyi (rechts) in die Ukraine. Der Krieg war damals in Vergessenheit geraten.

Am Donnerstagmorgen klingelt Igor Lisovskyis Telefon ungewöhnlich früh – es ist erst kurz nach 6 Uhr. „Meine Frau war dran. Ich habe sofort gehört, dass sie Angst hat“, erzählt Lisovskyi nur wenige Stunden nach dem Gespräch. „Sie sagte, sie habe Schüsse und Explosionen gehört.“

Als russische Truppen im Morgengrauen seine Heimat bombardieren, befindet sich Igor Lisovskyi im polnischen Danzig in ...

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