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Götz George dreht im Alten Lager
„Schimmi“ spielt die letzten Jahre seines Vaters Heinrich George, der 1946 im sowjetischen Gefangenenlager Sachsenhausen starb
Das Gesicht ist dreckig, die Haare kurz geschoren, die Ringe unter den Augen sind unübersehbar, der Bart ist abrasiert. In einem alten, durchlöcherten Mantel sitzt Schauspieler Götz George am Tisch im „Alten Lager“ in Münsingen. Sein Blick schweift ins Leere. Er spielt die wohl schwerste Rolle seines Lebens: Seinen Vater Heinrich im Gefangenenlager.
MÜNSINGEN. Heinrich George, ein Ausnahmetalent ...