Ralf Epple, Frickenhausen. Zum Artikel „Haushalt wird eine Herausforderung“ vom 13. Dezember.
Ich würde mir wünschen, dass der Beurener Gemeinderat Daniel Schäfer recht hätte mit seiner Aussage „wie kommt jemand auf die Idee, dass Radfahrer dort (an der Einmündung Morglachstraße) keinen Vorrang haben?“. Die allgemeine Realität zeigt jedoch, dass die Rechtskenntnis der Autofahrer bundesweit nicht nur rudimentär ist, sondern auch nur selten befolgt wird und mancher auf „gut Glück“ fährt. Die Unfallstatistiken zeigen, dass Radfahrer häufig durch abbiegende oder einmündende Autofahrer verunfallen und durchaus auch sterben. Ich selbst hatte jedenfalls hier schon mehrere kritische Erlebnisse, wo mir bergauf nach Beuren fahrend regelrecht der Weg abgeschnitten wurde. Einmal konnte ich gerade so noch ausweichen. Bergab fahre ich deshalb immer auf der Fahrbahn, da mir mein Leben lieb ist. Mich ergreift leichte Panik, wenn ich etwa bergab radfahrende Jugendliche mit Schmackes über diese Einmündung rauschen sehe und bin jedes Mal froh, wenn zu diesem Zeitpunkt niemand kommt. Zumindest die sichtblockierenden Schilder an dieser kritischen Ecke sollten versetzt und die Querungsfurt sollte nicht nur ertüchtigt, sondern bestenfalls auch mit einer deutlich erkennbaren Rampe versehen werden.
Was sicher viele nicht wissen: Am Ortsausgang steht ein Gehweg-Schild mit Zusatz „Radfahrer frei“. Das bedeutet für Radfahrer Schrittgeschwindigkeit, was an dieser Stelle natürlich Unsinn ist und bergab auch von niemandem eingehalten wird. Aber: Bereits 2023 wurde hier das Zusatzschild „Radfahrer frei“ demontiert, worüber ich auch gleich Beuren informiert habe. Das bedeutet nämlich: Hier dürfen nur Kinder bis zu ihrem 10. Geburtstag fahren! Und darauf könnte sich dann ein findiger Rechtsanwalt im Falle eines Unfalls, verursacht durch seinen unachtsamen (Autofahrer-)Mandanten berufen.
Leserbriefe | 05.04.2025 - 05:00
Überaus freundlicheMenschen
Stefan Tröscher, Nürtingen.
Für alle Menschen, die zu uns kommen, bei uns arbeiten und alles auf sich nehmen, möchte ich einmal eine Lanze brechen. Meine Erfahrungen aus den letzten acht Monaten haben gezeigt, dass genau jene sich sehr mühen und ...
Leserbriefe | 05.04.2025 - 05:00
Viele fragwürdige Regelungen
Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Regierung hat nicht willkürlich gehandelt“ vom 26. März.
Einige Corona-Maßnahmen waren mehr als fragwürdig. Zum Beispiel, dass man mit 20 Personen zu Hause noch feiern, aber maximal zehn Personen zum Rauchen an ...