Helmut Weber, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Wenn sich der Kanzler auf eine Kiste stellt“ vom 17. Dezember.
Keine Regierung, keine Parteien und keine himmlische Indikation führen dieses Land aus den eigen- und fremdverschuldeten Verhältnissen, solange die Bürger den Staat für alles verantwortlich machen und sich dabei zurücklehnen. Staat und Gesellschaft sind für ein Land gleichermaßen verantwortlich. Was der eine nicht erreicht, muss die Bereitschaft des anderen auslösen. Grundsätzliche Eingriffe sind Voraussetzung, um Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen. Bürger, Wirtschaft und Staat haben sich zu bewegen. So wie Unternehmen dem Investitionszwang unterworfen sind, um zu bestehen, müssen sich auch die Bürger bewegen. Ein wesentlicher Baustein betrifft Einkommen und Arbeitszeiten aller Arbeitnehmer. Hier kann jeder dem Land dienen – mit Entgeltkürzungen oder alternativ mit Verlängerung der Arbeitszeit.
Renten und Pensionen bedürfen ab einer gewissen Höhe gleichfalls einer Anpassung nach unten. Uneinsichtigkeit hat die Entscheidung anderer zur Folge. Hier wird der Staat gefordert, seine Ausnahmesituation geltend zu machen, um Vertragsparteien in die Pflicht zu nehmen. Gleichzeitig sind eine Fülle von Maßnahmen zum Beispiel für Energie, Steuergerechtigkeit, Bildung und Wohnraum erforderlich. Es ist die Feigheit vor dem Bürger, die uns in verschiedenen Bereichen ein Ungenügend beschert. Unsachliche Auseinandersetzungen in der Politik sollten wir abstrafen, indem wir solche Politiker und ihre Parteien von uns weisen und schon gar nicht auf die Regierungsebene heben.
Leserbriefe | 05.04.2025 - 05:00
Überaus freundlicheMenschen
Stefan Tröscher, Nürtingen.
Für alle Menschen, die zu uns kommen, bei uns arbeiten und alles auf sich nehmen, möchte ich einmal eine Lanze brechen. Meine Erfahrungen aus den letzten acht Monaten haben gezeigt, dass genau jene sich sehr mühen und ...
Leserbriefe | 05.04.2025 - 05:00
Viele fragwürdige Regelungen
Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Regierung hat nicht willkürlich gehandelt“ vom 26. März.
Einige Corona-Maßnahmen waren mehr als fragwürdig. Zum Beispiel, dass man mit 20 Personen zu Hause noch feiern, aber maximal zehn Personen zum Rauchen an ...