Helmut Weber, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Wähler wünschen sich einflussreichen Pistorius“ vom 23. Dezember.
Respekt. Weiß nicht, was ich sagen soll. Es ist schon lang her, dass im Parlament der Wortlaut von Parteibegehren per inhaltlicher, formaler und phonetischer Strahlkraft dem gepeinigten Gemäuer des Bundestags pfleglich zur Seite stand. Man möchte zeitgemäß in ein Halleluja ausbrechen, für eine gemeinschaftliche Selbstverpflichtung von SPD, Grüne, Linke, CDU und selbst der Bayerntaler CSU, sich einer Kreideindikation unterwerfen, um einen fairen, „noblen“ (gibt es so etwas?) Wahlkampf zu liefern. Es scheint noch nicht alles verloren zu sein, in diesem Land. Warten wir es ab – Parlamentarier sind berühmt für ihre Kunst der magischen Wortverflüssigung.
Ob den Streitbaren bewusst ist, was sie mit ihrer Absicht für Signale an jede Art Politik und die Gesellschaft senden, die den respektvollen Umgang miteinander vermissen – verlernt haben?
Leserbriefe | 05.04.2025 - 05:00
Überaus freundlicheMenschen
Stefan Tröscher, Nürtingen.
Für alle Menschen, die zu uns kommen, bei uns arbeiten und alles auf sich nehmen, möchte ich einmal eine Lanze brechen. Meine Erfahrungen aus den letzten acht Monaten haben gezeigt, dass genau jene sich sehr mühen und ...
Leserbriefe | 05.04.2025 - 05:00
Viele fragwürdige Regelungen
Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Regierung hat nicht willkürlich gehandelt“ vom 26. März.
Einige Corona-Maßnahmen waren mehr als fragwürdig. Zum Beispiel, dass man mit 20 Personen zu Hause noch feiern, aber maximal zehn Personen zum Rauchen an ...