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Realschülerinnen aus Neuffen interviewen Volleyball-Trainerin

Hier erklärt Sabrina Keller, warum es für den Körper wichtig ist, sportlich aktiv zu sein.

Sabrina Keller: "Da würde ich raten, nicht aufzugeben." Foto: zis

NEUFFEN. Jana Martius (14) und Maileen Maetzing (13) aus der Klasse 8c der Realschule in Neuffen haben ein Interview mit der Volleyball-Trainerin Sabrina Keller (24) geführt.

Wie bist du dazu gekommen, Volleyball zu trainieren?

Ich hatte in der Schule ein Projekt, bei dem wir uns mit einem Thema beschäftigen mussten, und das habe ich dann mit Volleyball gemacht. So habe ich dann das erste Mal in den Trainerberuf reingeschnuppert.

Wann hast du angefangen, Volleyball zu spielen und warum?

Angefangen habe ich vor zwölf Jahren, weil meine Eltern Volleyball gespielt haben.

Warst du früher auch in einem Volleyballverein und was

waren deine ersten Erfahrungen?

Ich habe in Neuffen angefangen, Volleyball zu spielen.

Welche Technik ist für Schüler am schwersten und warum?

Baggern, weil es eine ungewohnte Bewegung ist und es nicht so

einfach ist, den Ball zu kontrollieren.

Was sind die häufigsten Fehler, die dir auffallen?

Beim Baggern, dass die Arme nicht gestreckt sind, und dass viele sehr aufrecht stehen.

Wie gehst du mit den verschiedenen Fähigkeiten der Schüler

um?

Ich versuche allen Tipps und Hinweise zu geben, wie sie sich

verbessern können. Ich versuche auch immer, zu motivieren, also nicht immer nur negative Sachen zu sagen, also auch positive und gute Sachen zu sagen.

Was gefällt dir am besten als Volleyball-Trainerin?

Am besten gefällt mir, mit Kindern oder Jugendlichen zu arbeiten und auch die Fortschritte zu sehen. Und was mir nicht gefällt: Es ist manchmal sehr anstrengend.

Wie gehst du mit der Demotivation der Schüler um?

Ich versuche zu motivieren, also Übungen anzubieten, die Spaß machen oder die wettkampfmäßig aufgebaut sind.

Wie läuft das Training ab?

Zuerst wärmen wir uns auf, dann machen wir ein bisschen

Kräftigung, dann fangen wir an, Volleyball zu spielen. Und dann

üben wir meistens eine Technik und zum Abschluss

spielen wir oft.

Warum ist es wichtig für junge Menschen sportlich aktiv zu sein?

Also zum einen ist es für den Körper wichtig, sportlich aktiv zu sein. Also zum Beispiel auch im Hinblick auf die Körperhaltung. Es ist auch wichtig, Sport zu machen, um soziale Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen.

Welche Techniken benutzt du, um den Teamgeist und die

Zusammenarbeit zu fördern?

Ich überlege mir zum Beispiel Übungen, die man als Team

bewältigen muss. Also im Wettkampf, wenn es um Punkte geht. Genau das stärkt zudem den Teamgedanken.

Welche Herausforderungen hast du als Trainerin erlebt und wie

hast du diese überwunden?

Es gibt immer wieder Schüler, die es schwer haben außerhalb des Volleyballs, und das merkt man natürlich auch im Training. Wenn es Streit unter Schülern gibt oder wenn es zu Hause irgendwie Probleme gibt. Ich glaube, das sind so die größten Herausforderungen. Ich habe versucht, mit den Schülern zu reden, also jemand zu sein, der sie unterstützt und auch Ratschläge gibt.

Wie integrierst du neue Schüler in das Team?

Ich versuche das, indem ich Gruppen dementsprechend einteile, wo die neue Schülerin dazu passt von der Leistung oder vom Alter her.

Was sind deine Lieblingsübungen im Training und was bringen sie?

Also, Lieblingsübungen, das ist schwierig. Es gibt ganz viele verschiedene. Das ändert sich auch immer. Aktuell meine liebste Übung sind Wettkämpfe, wo man irgend welche Challenges machen muss, wo man irgendwo rein treffen muss mit dem

Volleyball. Was die bringen? Ich glaube Koordination und einfach auch Ballgefühl.

Was würdest du jüngeren Schülerinnen raten, die gerade erst

mit Volleyball anfangen?

Ich würde denen raten, nicht gleich aufzugeben. Volleyball ist schon sehr schwer zu erlernen. Am Anfang ist es, glaube ich, sehr deprimierend, wenn der Ball oft runterfällt. Und da würde ich raten, nicht aufzugeben.

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